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35 Jahre Kunsthochschule für Medien Köln

Aktuell

Drohnenflug durch die KHM 2024

Drohnenflug durch die KHM, Version Mai 2024

Ausgezeichnet!
Das Studium „Mediale Künste“ an der KHM

2025 feiert die KHM ihr 35-jähriges Bestehen. Unsere Freude über dieses noch junge Alter möchten wir dieses Jahr mit einem Festprogramm zur Eröffnung des Rundgangs am 16. Juli sowie einigen besonderen Veranstaltungen im Laufe des kommenden Sommer- und Wintersemesters zum Ausdruck bringen.

Zu diesen besonderen Veranstaltungen gehören im Sommersemester die Ausstellung "To Dwell in the Same Time and Space" und das Symposium "Another State of Mind. What we Feel – What we See – What we Do" (15., 16., 17. Mai) – beides im Rahmen des Kölner Photoszene Festivals. Am 17. Mai folgt zudem die Ausstellung "Ins Offene. Multispezies Erzählungen" zu spezies-übergreifenden Geschichten von Tieren, Pilzen, Pflanzen, Bots und Landschaften im Museum Morsbroich in Leverkusen. Und am 11. Juni zeigt der Filmabend "The Act of Seeing / With One's Own Eyes" ein zweiteiliges Experimentalfilm-Programm mit 19 Filmen von Studierenden und Alumni  über einen Zeitraum von zwei Dekaden – von 2003 bis 2023 an der KHM.


Was 1990 mit dem Diplomstudium „Audiovisuelle Medien“ für 25 Studierende begann, hat sich kontinuierlich zu einem vielfach nachgefragten, interdisziplinären Projektstudium entwickelt. Es basiert auf freier Wahl und individueller Kombination künstlerischer Schwerpunkte. „Mediale Künste“ lässt sich in neun Semestern (grundständig, Diplom 1) oder vier Semestern (postgradual, Diplom 2) studieren. Ergänzt wird es durch ein Promotionsprogramm (Dr. phil.). Das Diplom "Mediale Künste" (Diplom 1 oder 2) entspricht international einem MFA (Master of Fine Arts). Rund 400 Menschen studieren aktuell an der KHM, von denen mindestens 40 Prozent aus dem Ausland kommen. Pro Wintersemester werden ca. 75 Bewerber*innen neu aufgenommen.

Die KHM gehört fest zum Kanon der deutschen Kunst- und Filmhochschulen. Ihrem projektorientierten Ansatz bleibt sie seit 35 Jahren treu: Es gibt keine Meisterklassen, dafür eine fachübergreifende Betreuung durch die Lehre und ihre unterstützenden technischen Abteilungen. Der transdisziplinäre Ansatz in Lehre und Forschung, die kontinuierliche Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Hochschulen, mit kulturellen Institutionen, Festivals, Ausstellungsmachern sowie der Medien- und Filmwirtschaft bereiten den Boden für Netzwerke und Tätigkeiten, in denen die Studierenden, Promovierenden und Fellows nach dem Diplom arbeiten: Zum Beispiel erfolgreich als freie oder im Kollektiv schaffende Künstler*innen, Programmierer*innen, Filmregisseur*innen, Kamerafrauen und -männer, Drehbuchautor*innen, Gestalter*innen, Produzent*innen oder als andere selbstständige Unternehmensgründer*innen. Eine beachtliche Zahl von gibt mittlerweile ihre Kompetenz als Hochschullehrer*innen weiter.

Jährlich erhalten Diplomarbeiten und Projekte von KHM-Studierenden 70 bis 80 Auszeichnungen, darunter renommierte internationale Preise und Stipendien. Diese Erfolge unterstreichen den exzellenten Ruf des interdisziplinären Studiums: Dreimal gewannen Abschlussfilme der KHM den Studentenoscar in Gold der Academy in Los Angeles (AMPAS): 2016 „Ayny“ von Ahmad Saleh (Animation), 2008 „Auf der Strecke“ von Reto Caffi (Spielfilm) und 1997 „Ein einfacher Auftrag“ von Raymond Boy (Spielfilm).

Regelmäßig laden Kurator*innen der Biennale in Venedig KHM-Absolvent*innen ein: 2022 Sandra Vásquez de la Horra und Yunchul Kim, 2017 Peter Miller, 2015 Rosa Barba, 2013 Glenda Léon und Kriss Salmanis, 2011 Marianna Christofides und 1999 die Künstlergruppe „knowbotic research“.

Seit 2015 wurden mehrere Absolvent*innen in das Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste aufgenommen: 2023 Viktor Brim, 2019 Lea Letzel, 2018 Ale Bachlechner und 2015 Rozbeh Asmani.

Lisa Roys Debütroman „Keine gute Geschichte“ erschien im März 2023 im Rowohlt Verlag und wurde sofort für den lit. COLOGNE Debütpreis nominiert. 2024 erhielten die Absolvent*innen Nieves de la Fuente Gutiérrez und Joram Schön das mit 15.000 Euro dotierte Villa-Aurora-Stipendium für Bildende Kunst. Fynn Ribbeck wurde 2025 mit dem Peter-Jacobi-Stipendium der Stadt Pforzheim (30.000 Euro) ausgezeichnet. 

Elfmal gewannen Filme von KHM-Studierenden den Kurzfilmpreis in Gold (Goldene Lola), zuletzt 2022 Sophia Groening mit „Muss ja nicht sein, dass es heute ist“. 2024 wurde Lucas Dülligen mit seinem ersten langen Spielfilm „Vereinzelt Sonne“ bei den 58. Internationalen Hofer Filmtagen mit dem Friedrich-Baur-Goldpreis 2024 (35.000 Euro) ausgezeichnet.


Einen Überblick über die wichtigsten Preise der KHM finden Sie hier 

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